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Status: In Fahrt

Hamburg

Bildinformationen
Beschreibung: MS Hamburg of Plantours Kreuzfahrten
Ort: Gibraltar
Seegebiet: Mediterrean Sea
Datum: April 2015
Fotograf: SHIPS@SEA
10+
WERFT: MTW Wismar
LÄNGE: 144,1
TIEFGANG: 5,1
PASSAGIERE: 420
FLAGGE: Bahamas
BAUJAHR: 1997
BREITE: 21,5
BRZ: 15067
CREW: 170
REEDEREI: Plantours & Partner

EX-NAMEN:

C. Columbus, Columbus

Seit vielen Jahren wird nun wieder der Name der Hansestadt Hamburg in die Welt getragen: Die 1997 für Hapag-Lloyd Kreuzfahrten gebaute MS Hamburg ist nun seit einigen Jahren unter der Regie von Plantours Kreuzfahrten auf großen Seen, weiten Meeren und engen Passagen im Einsatz.

Die kleine Hamburg kann auf ebenso besonderen, wie seltenen Routen ihre Größe voll ausspielen. An Bord der Hamburg findet man eine hervorragende Küche und eine herzliche Crew, die ihre Gäste oftmals persönlich kennt.

Unsere STORY@SEA nimmt Dich mit zu unbekannten Zielen in Süd-Ost-Asien. Es ist eine faszinierende Kreuzfahrt voll kulinarischer Highlights und beeindruckenden Zielen: Plantours pur eben.

Unter „Views of Hamburg“ findest Du alle Aufnahmen von MS Hamburg.

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Mit MS Hamburg auf Asien-Expedition

16 Tage unbekanntes Asien mit Plantours Kreuzfahrten

Diese Namen haben wir zuvor noch nicht gehört: Sabang, Belawan oder Uligan. Wo mag das sein? Etwas bekannter sind da schon Orte wie Phi-Phi, Galle, Malakka und Port Klang. Wir sind gespannt und freuen uns mit Plantours´ kleinem Entdecker MS Hamburg exotische Ziele in Süd-Ost-Asien zu erforschen.

Auftakt in Singapur

Singapur ist sicherlich nicht nur uns bekannt: das moderne Kreuzfahrtterminal am Shopping-Komplex Vivo-City ist der Ausgangspunkt für diese 16 tägige Kreuzfahrt. Nach einem langen, aber dennoch angenehmen Flug mit Oman Air gehen wir Ende Februar an Bord. Wir treffen etwas nach der geplanten Einschiffungszeit ein und sind offenbar mit die letzten Gäste, die zusteigen möchten. Daher geht alles sehr fix bei der Kofferabgabe und die Bordkarten erhalten wir direkt an der Gangway. Unsere Außenkabine der Kategorie 9 auf Deck 4 liegt zentral – von hier erreicht man alle Bereiche des Schiffes sehr gut.

Bevor die Leinen gelöst werden, bleiben wir noch über Nacht im quirligen Stadtstaat liegen und so bleibt Zeit die Highlights zu besichtigen: den Singapore Flyer, den futuristischen Gardens by the Bay bei Nacht, aber auch die Viertel Little India und Chinatown. Mit wunderbaren Eindrücken verlassen wir schließlich Singapur und fädeln uns in eine der meistbefahrensten Schifffahrtswege der Welt ein: die berühmt-berüchtigte Straße von Malakka. Immer wieder kam es – und kommt es auch noch heutzutage – hier zu Piratenüberfällen auf Schiffe. Unbehelligt und nach einer guten Nachtruhe an Bord erreichen wir die gleichnamige Stadt zum Wasserstraßennamen: Malakka.

Die Stadt eignet sich gut für eigene Erkundungen: Der Taming Sari Tower nahe der Tenderanlegestelle bietet für rund 5€ ein 360°-Panorama – Leihfernglas inklusive. Wer durch die Stadt bummelt hat die Wahl: River Cruise auf dem Malacca River, ein Besuch in Chinatown oder eine kleine Wanderung hinauf zur St. Pauls Kirche? Es ist alles möglich und das ganz entspannt. Nur vor der Sonne muß man sich in Acht nehmen: sie scheint heute erbarmungslos vom Himmel. Gegen Abend nimmt MS Hamburg den Anker auf und setzt Kurs auf Port Klang – den Hafen der Stadt Kuala Lumpur. Die Reise ist kurz und früh am folgenden Morgen liegen wir längsseits im grünen Niemandsland – außer einem Schiff von TUI Cruises gibt es hier nichts zu sehen.

Malaysia und Indonesien im Wechselspiel

Der gebuchte Ausflug in die Hauptstadt Malaysia´s bringt Schwung und Abwechslung in den Tag: Bereits auf der eineinhalbstündigen Fahrt gewinnen wir interessante Einblicke in das Leben der Malayen und aus großer Entfernung werden die Wahrzeichen der Stadt in Form der KL-Towers und Petrona-Towers sichtbar. Die Silhouette ist üppig und bleibt es auch bei näherer Betrachtung vor Ort. Bei 39°C im Schatten geht es durch das Stadtzentrum – der Besuch in einem tropischen Park mit Hängebrücken verschafft eine kleine Abkühlung – ebenso der Besuch auf der Dachterasse des Menara-KL-Towers in gut 280m Höhe mit fantastischem Panorama. Ein abschließender Besuch in Chinatown ist dagegen nicht sonderlich attraktiv – was aber als Eindruck der Stadt bleibt, ist, dass diese Hauptstadt sehr modern und sauber ist.

In Belawan geht es weder modern noch sauber zu. Es ist das erste Ziel Indonesiens und nicht touristisch geprägt. Das aber macht es gleichzeitig aus und bei 40° im Schatten tauchen wir in alle Ursprünglichkeit ein. Es hat sich im Ort herumgesprochen: ein Kreuzfahrtschiff hat angelegt – das kommt hier etwa einmal im Jahr vor, wie uns berichtet wird. Die Menschen sind freundlich – vergnügt, lassen sich gerne fotografieren und freuen sich über unsere minimalistischen, indonesischen Sprachkenntnisse. Beim Ablegen am Abend winkt eine riesige Menschentraube MS Hamburg zu und die Passagiere begeistert zurück.

Wieder geht es quer über die Straße von Malakka zurück nach Malaysia – wir legen in Georgetown/Penang an. Bevor es von Bord geht, stärken wir uns am reichhaltigen Frühstücksbuffet. Ganz besonders die frischen Früchte sind ein Gaumenschmaus. Eine so große Angebotsvielfalt und Frische findet man nur selten auf einem Kreuzfahrtschiff. Plantours kauft unterwegs immer wieder lokal auf den Märkten ein – Frische die man schmeckt! Das Früchte-Frühstück ist bei der tropischen Hitze zudem sehr erfrischend und bekömmlich.

Eine kurze Erkundsungstour durch das britisch-koloniale Georgetown schließt sich an eine Inselrundfahrt an: sattes Urwaldgrün und prächtige Strände wechseln sich ab. Penang ist ganz klar ein Ziel für Strandliebhaber.

Das Abendessen im Restaurant Alsterblick überzeugt wie das Frühstück – nur eben in „warm“. Der Service ist aufmerksam und zugewandt; allzu lange Wartezeiten zwischen den Gängen gibt es nicht. Das Abendprogramm in der Lounge moderiert auf dieser Reise gekonnt der bekannte TV-Moderator Hans Meiser. Wir schätzen seine Anekdoten und Erzählungen – viele andere Passagiere quittieren diese unverständlicherweise mit unbewegten Mienen. Am heutigen Abend tritt die Sängerin Evelyn Werner als Gastkünstlerin auf die Bühne und überzeugt in jeder Sekunde. Beachtlich: ihr gelingt es das gesamte Publikum zu begeistern. Zugaben und „standing ovations“ sind die Folge.

„Thailand intensiv“ in 24 Stunden

Wer „Phi-Phi“ hört, mag eventuell an etwas anderes denken; wir erreichen heute früh unseren Reedeplatz vor dieser Bilderbuch – Insel Thailands. Plantours hat es für heute etwas zu gut gemeint: lediglich der Vormittag ist für Phi-Phi vorgesehen, über die Mittagszeit kreuzt die Hamburg hinüber nach Phuket und verbleibt dort bis zum folgenden Morgen im Hafen. Beide Ziele sind überaus reizvoll und entweder hätte man mehr Zeit für die Aufenthalte einplanen müssen oder aber sich für ein Ziel entscheiden sollen in der Reiseplanung. Wir machen das Beste aus der engen Tages-Taktung und tendern hinüber zu Insel. Eine morgendliche Wanderung hinauf zum Phi-Phi-Viewpoint mit großer Aussichtsterrasse ist das Ziel und beschert uns neben reichlich Schweiß das berühmte Postkarten-Panorama der Insel. Zur Belohnung gibt es hier oben gekühlte Getränke – die Anstrengung des Aufstieges ist es allemal wert. Ein Besuch am hervorragenden Nord-Strand der Insel rundet unseren Kurzbesuch ab und weiter geht es: Anker auf gen Phuket.

Mit einem günstigen Festpreis fahren wir im Taxi nach Phuket-Stadt, besuchen die Tempel-Anlage Wat-Chalon und fahren weiter bis nach Karon-Beach. Bei lokaler Küche genießen wir hier den Sonnenuntergang und sind spätabends zurück an Bord. Die Bordbar im Palmgarten ist noch geöffnet und ein erfrischendes Getränk setzt dem vielseitigen „Thai-Tag“ die Krone auf.

Kilometer „0“ in der Reisemitte

Erneut kreuzen wir über die Straße von Malakka zurück gen Indonesien. Ziel ist Sabang auf der Insel Weh -die nördlichste des Inselreiches und sehr ursprünglich. Die Lokalregierung ist bemüht einen grünen Tourismus zu etablieren und ist augenscheinlich auf einem guten Weg. Es lohnt sich quer über die ganze Insel zu fahren und den „Lands-End-Kilometer 0“ zu besuchen. Dies ist der nördlichste Punkt ganz Indonesiens – als wir hier sind, wird gerade ein Besucherzentrum in den Dschungel nahe der Klippen gebaut. Auf der Fahrt dorthin dringt man immer weiter in den Dschungel ein und die Straße wird immer enger – schließlich ist sie einspurig und zwei Autos können sie nicht gleichzeitig befahren. Die grüne Insel einmal selbst per Motorrikscha zu erleben ist beeindruckend – wunderbar.

Seetage mit buntem Bordprogramm

Mit Kurs West reist MS Hamburg weiter den nächsten Zielen entgegen. Die zweieinhalb Seetage an Bord sind sehr kurzweilig: Küchenführung, Frühshoppen, Bingo-Wettkampf, Shuffle-Board und großes BBQ-Buffet nebst vielfältiger Live-Musik am Pool lassen keine Langeweile aufkommen. Langeweile hat auch ganz sicher die Galley-Crew nicht: zu jeder Mahlzeit übertrifft sie sich selbst und verblüfft mit hochwertigen, kreativen Essenskreationen.

Sonniges Insel-Finale

MS Hamburg erreicht Sri Lanka mit der Hafenstadt Galle im Südwesten der Insel. Wir passieren den markanten Leuchtturm der Hafeneinfahrt und werden von vielen Einheimischen winkend begrüßt. Als Ausflug steht die Madu-Fluß-Safari auf dem Programm, die durch eine weitläufige Mangrovenlandschaft und viel grünen Dschungelwald entlang führt. Der Ausflug ist ebenso lohnenswert, wie die An- und Abfahrt mit dem Bus: wir sehen traumhafte Strandabschnitte; aber auch zahllose Hausruinen – diese stammen von dem verheerenden Tsunami 2004, der viele Menschen das Leben gekostet hat und große Schäden verursacht hat.

Zum Reiseende kreuzt die Hamburg in den traumhaften Gewässern der maledivischen Inselwelt und beschert den Reisenden schönste Strand-Momente in Uligan, bevor über Tenderboote in Male am letzten Tag ausgeschifft wird.

SHIPS@SEA Resümee

Es ist keine Überraschung warum Plantours immer wieder Preise für das attraktive Routing der Hamburg gewinnt – auch für diese Reise trifft das zu. So beeindruckend vielfältig die Ziele auf dieser Reise mit Expeditions-Charakter sind, so knapp waren die Liegezeiten teilweise bemessen. Diese dürfen nächstes Mal gerne ein wenig länger sein.

Das Essen an Bord, Kabinen, Besatzung und der Schiffszustand verdienen Spitzen-Noten. Die persönlich agierende Crew kümmert sich gewissenhaft um seine Gäste und das Schiff und machen es sicherlich nicht nur uns schwer „Auf Wiedersehen“ zu sagen.

Bis zum nächsten Mal an Bord von MS Hamburg.

Diese Reise fand bereits 2016 auf Rechnung von SHIPS@SEA statt – unter der Corona-bedingten Kreuzfahrtpause möge die Story anregen zum träumen und planen einer MS Hamburg-Reise, wenn die Bedingungen es wieder zulassen.

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