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Status: In Fahrt

Costa Smeralda

Bildinformationen
Beschreibung: MS Costa Smeralda docked
Ort: Savona
Seegebiet:
Datum: July 2021
Fotograf: SHIPS@SEA
33+
WERFT: Meyer Werft Turku
LÄNGE: 337
TIEFGANG: 8,8
PASSAGIERE: 6518
FLAGGE: Italien
BAUJAHR: 2019
BREITE: 42
BRZ: 182700
CREW: 1678
REEDEREI: Costa Crociere

EX-NAMEN:

Costa Smeralda ist seit Herbst 2019 das neue Flagschiff von Costa Crociere. Im Februar 2020 wurde das neue Costa-Flaggschiff spektakulär in Savona von Penélope Cruz getauft. Zunächst wird der neue Luxus-Liner Turnus-Reisen im Mittelmeer bedienen. MS Costa Smeralda wartet dabei mit dem neuen Schriftstil des Schiffsnamens und Logos – den italienischen Farben – auf. Die Passagierkapazität der MS Costa Smeralda liegt bei 6500 Passagieren in Maximalbelegung (alle Betten). Die gesamte Inneneinrichtung mit allen Accessoires und auch Lichteffekten wurde von italienischen Firmen entworfen und gebaut – damit ist die Smeralda eine „wahre Italienerin“. Deutlich machen das besonders die einzelnen Schiffsdecks, die den verschiedenen, bekannten italienischen Städten gewidmet sind.

„Colosseo“ ist das zentrale Herzstück in der Schiffsmitte, wo alle großen Shows stattfinden. Kuppel und Wände sind mit aufwendiger LED-Technik ausgestattet; zudem verfügt „Colosseo“ über eine große Glasfassade zu beiden Seiten des Schiffes, die diesen Ort noch beeindruckender erscheinen lassen und ihn zum Meer hin öffnen. Dem Gaumen wird bei der „Gelateria Amarillo“ besonders geschmeichelt: hier wird das eigens an Bord hergestellte Eis-Cremé verkauft. Mit einem leckeren Eis in der Hand kann man wunderbar über den „Sky-Walk“ in rund 65 Meter Höhe schlendern, oder am Heck des Schiffes die beeindruckende Freitreppe der „Piazza Di Spagna“ herabsteigen. Am Fuße der Treppe findet der Passagier eine großzügige Terrasse mit Glasboden, die einen virtuellen Wellenritt kostenlos erlaubt und zum genießen geradezu einlädt. Für alle Genießer ist die „Aperol Spritz Bar“ der richtige Ort, der vom Flair her die richtige Stimmung zum namensgebenden Getränk versprüht. Beim großen und kleinen Hunger führt der Weg beinahe immer zum „La Sagra Dei Sapori“ – dem Buffet-Restaurant am Heck, welches sowohl internationale, als auch italienische Küche feilbietet. Spezialisiert auf Pizza ist an Bord die „Pizzeria Pummid´oro“ – mehr als ein Dutzend Pizzen stehen zur Auswahl auf der Karte – wer hier nicht fündig wird, muß wohl zu Pasta-Gerichten übergehen. Für wasserbegeisterte gibt es den überdachten Pool „La Spiaggia“, der quasi vom Skywalk eingerahmt wird und gleichzeitig Zugang zur neuen Street Food-Ecke bietet.

Insgesamt 19 Bars sowie 11 Restaurants laden für gemütliche Stunden zum Dinieren und Geniessen ein.

Neben MS AIDAnova, AIDAcosma und MS Mardi Gras ist MS Costa Smeralda bisher das einzige Passagierschiff, welches über einen modernen und umweltfreundlichen Flüssiggasantrieb (LNG) verfügt. Ein Gespräch zu Nachhaltigkeitsthemen hat an Bord von Costa Smeralda mit dem Umwelt-Offizier stattgefunden und ist hier zu finden.

Unsere STORY@SEA nimmt Dich mit an Bord von Costa´s neuem Flaggschiff der #sensationalsmeralda.

Unter „Views of Costa Smeralda“ findest Du alle Aufnahmen von MS Costa Smeralda.

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Destination? Ship! Auf Kurs mit dem Flaggschiff MS Costa Smeralda im Sommer 2021

Wieder bin ich in Palma und wieder stehe ich vor der noch immer neuen Costa Smeralda – ich habe ein Déjà-vu: Im vergangenen Frühjahr sollte es bereits für eine Premieren – Besichtigung an Bord gehen – doch dann kam Corona und sehr kurzfristig ließ sich das nicht mehr realisieren.
Heute sind die Vorzeichen ungleich besser und stattdessen geht es mit dem imposanten LNG-Liner für eine Woche durchs Mittelmeer. Zeit genug mit SHIPS@SEA das Schiff und Costa-Produkt ausführlich zu erleben. Die schiere Größe der durch und durch italienisch geprägten Smeralda verspricht eine bunte Kreuzfahrtwoche mit reichlich Abwechslung auf insgesamt 19 Decks.

Ein Schiff dieser Dimension gebietet eine umfangreiche Berichterstattung: Leinen los für diese STORY@SEA.

Bevor es an Bord gehen kann, fordert Corona seinen Tribut: bereits vor der Anreise sind obligatorische Gesundheitsfragen zu beantworten. Im Kreuzfahrtterminal von Palma geht es aber sehr schnell: zu meiner Überraschung gehen lediglich 32(!) Passagiere an Bord des über 6000 Passagiere fassenden Giganten der Meere – die restlichen „nur“ rund 2700 Passagiere sind im Transit – davon 117 Deutsche. Von der Kofferabgabe bis zum ersten Schritt an Bord dauert es – inklusive Corona-Schnelltest – keine 15 Minuten: Donnerwetter!


SHIPS@SEA wird bereits erwartet und die herzliche Guest-Relation-Managerin Loredana und German-Hostess Heike heißen mich willkommen und weisen mir den Weg durch das beeindruckend weitläufige Schiff gen Kabine. Der erste Eindruck meiner großzügigen Balkon-Kabine auf Deck 14 überzeugt – hier fühle ich mich sofort wohl: die Reise kann beginnen. Sogar ein Bad mit Tageslicht ist vorhanden: über eine Scheibe zum Schlafraum fällt viel Licht in das Badezimmer – dabei ist die Scheibe zur Hälfte aus Milchglas, sodaß genug Privatsphäre bleibt.
Vor dem abendlichen Ablegen bleibt Zeit ein erstes Mittagessen zu probieren und die Außendecks zu erkunden. Beinahe hinter jeder Ecke erwartet den Passagier etwas neues und ein Szenenwechsel. Die Smeralda bleibt immer ihrem Konzept treu, eine wahre Italienerin zu sein: Stil, Einrichtung, Dekoration und Küchenangebot verdeutlichen dies geschmackvoll-schlüssig. Jedes Deck trägt beispielsweise einen italienischen Namen und wartet mit einem eigenen Farbkonzept auf – gut zu beobachten in den Kabinenfluren und Treppenhäusern. Das eigene Kunstmuseum „CoDe“ widmet sich bekannten italienischen Produkten und Designs der letzten Jahrzehnte und lohnt einen Besuch.
Nach dem Abendessen im stilvollen Arlecchino-Restaurant überrascht mich die Service-Crew mit einem Willkommens-Kuchen. Trotz der vermeintlichen Anonymität und den derzeit erschwerten Rahmenbedingungen, wie dem permanenten Arbeiten unter der Maske, spüre ich die Herzlichkeit der MitarbeiterInnen schon am ersten Abend an Bord.

Anschließend zieht im drei Decks hohen Colosseo-Atrium eine Street-Act-Performance mit kräftigen Bässen die Zuschauer in ihren Bann. An diesem zentralen Ort in der Schiffsmitte werden tagsüber immer wieder unterschiedliche Aufführungen und Veranstaltungen angeboten. Ergänzt wird das Colosseo um das San Remo-Theater im Bug. Je später die Stunde, desto besser sind die Shows besucht – die angebotenen Performances kurz vor Mitternacht sind so nachgefragt, dass man für einen guten Sitzplatz zeitig da sein sollte.
Je später der Tag, desto mehr ist auch in den Restaurants, Bars und anderen öffentlichen Bereichen los: auch in den Shops und der Eisdiele herrscht buntes Treiben. Das südeuropäische Lebensgefühl findet man an Bord sofort wieder: „sehen und gesehen werden“ ist das Motto eines jeden Abends in einem quirlig-bunten Ambiente, was mich mit seiner Lebendigkeit anspricht.

Nach einer erholsamen Nachtruhe mit Meeresrauschen durch die geöffnete Balkontüre ist klar, dass auch der zweite Eindruck meiner Kabine überzeugt. Mit den ersten Sonnenstrahlen des Tages im Rücken gehe ich zum Frühstück auf Deck 8 in das La Sagra dei Sapori Buffet-Restaurant. Das ausgewählte Essen wird einem gereicht und man kann nach Belieben nachholen. Passagiergetümmel finde ich hier heute nicht – an anderen Tagen geht es aber deutlich lebhafter zu. Auch im Hauptrestaurant La Colombina auf Deck 5 herrscht zu meiner Überraschung gähnende Leere und ich bekomme einen wunderbaren Fensterplatz zugewiesen. Eine umfangreiche Speisekarte erschwert die Auswahl – alles hört sich verlockend an und die Qualität überzeugt ebenso wie der zugewandte Service. Das italienisch geprägte Frühstück schmeckt mir sehr und wird durch den Meerblick perfektioniert. In diesem Bereich des Schiffes fallen mir die deutlich wahrnehmbaren Vibrationen des Schiffsmotors am heutigen Seetag auf – es gefällt mir aber zu merken auf einem Schiff zu sein und so empfinde ich es positiv.

Sein Smartphone sollte man immer an Bord dabeihaben, denn alle Menükarten sind via QR-Code-Link erhältlich. Einerseits ist dies Corona geschuldet, andererseits aber auch ein positiv-nachhaltiger Aspekt, der auch praktisch ist. Schließlich hat heute beinahe jeder jederzeit sein Telefon dabei – die Zeiten haben sich geändert und Costa hat die Digitalisierung an Bord konsequent umgesetzt.

Die ebenfalls vorhandene Costa-App, ist eine wichtige und gute Informationsquelle an Bord. Teilweise fehlt ihr noch der letzte Schliff: Öffnungszeiten von Restaurants finde ich mitunter nicht oder nur sehr versteckt. Abgesehen von den Shows im Colosseo und San Remo Theater sucht man Künstler und Zeiten für Live-Auftritte in anderen Bars etc. vergebens. Einige Daten von der Brücke liefert die App ebenfalls – Reiseentfernungen von Hafen zu Hafen gibt es aber weder in der App, noch auf dem Kabinen-TV. An diesen Stellen ist Nachbesserung der sonst guten App wünschenswert. Sehr gut geholfen den Überblick zu behalten haben mir die Push-Nachrichten, die kundtun wann und wo z.B. der Treffpunkt für den gebuchten Landausflug ist, bzw. wann man wo einen Platz in einem Spezialitätenrestaurant gebucht hat.

Jedes Deck der Smeralda verfügt über Tausende von Quadratmetern Fläche und macht es einem gar nicht so leicht, die Orientierung zu behalten. Selbst mit viel Zeit an Bord während dieser einwöchigen Reise habe ich es nicht geschafft alle Angebote ausgiebig zu testen – zu groß ist die Auswahl der #sensationalsmeralda.

Diese Highlights habe ich persönlich kennengelernt:

Sustainability

In Sachen Nachhaltigkeit ist die Costa Smeralda zu einem Impulsgeber der Branche geworden und zum jetzigen Zeitpunkt eines von nur drei weltweit im Einsatz befindlichen LNG-Kreuzfahrtschiffen. In einem Gespräch mit dem zuständigen Umwelt-Offizier an Bord bin ich diesem spannenden Thema auf den Grund gegangen. Der gesonderte Artikel ist hier zu finden.

Reception

Zunächst mag man es als Schiffskenner kaum glauben, aber die Rezeption an Bord ist geschlossen – Corona lässt grüßen. Man möchte persönliche Kontakte vermeiden; dafür kann man alternativ einen persönlichen Beratungstermin vereinbaren oder jederzeit telefonische Auskunft in Anspruch nehmen. Dennoch habe ich mir den zentral gelegenen Rezeptionsbereich angesehen und war verwundert: für ein Schiff dieser (Größen-)Klasse wirkt der Bereich wenig repräsentativ und man muß die Rezeption fast suchen, so klein ist sie hinter Palmen und Vitrinen verborgen.

Fine-Dining

Die vier verschiedenen Hauptrestaurants an Bord bieten Service am Platz: Das La Colombina am Heck auf Deck 5 kommt hell und frisch daher. Il Meneghino liegt darüber auf Deck 6 und hat einen gegenteiligen Style mit dunkleren Farben und wirkt formeller. Pures italienisches Restaurant-Ambiente findet man im Il Rugantino – hier sitzen auch gerne Großfamilien mit einem Dutzend Personen und mehr zusammen und zelebrieren die italienische Lebensart – gerne auch bis abends spät.
Am vielseitigsten ist das Arlecchino auf Deck 6 mittschiffs: In diesem Restaurant gibt es fünf unterschiedlich gestaltete Bereiche, die alle ihren eigenen Charme haben. Persönlich sprechen mich die kräftigen Farben im Cuccina-Bereich, sowie das hochwertige Ambiente in der Library ganz hinten an. Allen Hauptrestaurants ist es gemein, dass sie abends die gleichen Speisen auf der Karte haben. Mittags dagegen bietet Il Rugantino eine abweichende „Italien-Speisekarte“ an, die es sich lohnt auszuprobieren.

Im weitläufigen La Sagra dei Sapori auf Deck 8 mittschiffs findet man zu jeder Mahlzeit große Buffets – allerdings ohne Selbstbedienung. Auch zu Stoßzeiten kann das Personal den Ansturm gut bewältigen und Wartezeiten gibt es praktisch nicht.
Die bordeigene Pizzeria Pummid´Oro ist zwar zuzahlungspflichtig, aber ab etwa 7€ ist eine Pizza inklusive Dessert-Auswahl bereits zu bekommen. Meine Pizza schmeckt wie „beim Italiener“ und der große Bufala-Mozarella wird sogar an Bord hergestellt Tipp: Als Costa-Clubmitglied spart man auch hier; die kostenlose Clubmitgliedschaft ist lohnenswert.
Im Teppanyaki – Restaurant ist das asiatische Zuzahl-Menu fast Nebensache: mit viel Tam-Tam und Gesang werden vor den Augen der staunenden Gäste die Gerichte künstlerisch zubereitet. Je nach Umfang des Menüs liegt man hier bei etwa 35€ pro Person – Kinder zahlen weniger und staunen dafür umso mehr.
Das Ristorante Lab ist eine zubuchbare Kochschule, in der man mit Freunden Kochparties unter Anleitung eines Koches nebst Weinverkostung veranstaltet.

Im maritim anmutenden Bellavista Club Restaurant wird den Status-Gästen des Costa-Club´s ein exquisiter Rahmen geboten, der dem edlen, venezianischen Yacht-Hersteller Riva gewidmet ist.
Für jedermann an Bord ist dagegen die Gelateria Amarillo auf der Piazza Trastevere. Für 1,50€ je Kugel bekommt man original-italienische Eiscreme serviert. Costa-Clubber sind auch hier günstiger unterwegs.
Sushino ist der Sushi-hot-spot an Bord: für 15€ gibt es frisch gefertigtes Sushi satt, oder wahlweise für 10€ eine umfangreiche Box to go – egal wie man sich entscheidet: frisch, lecker, lohnenswert.

Bars & Lounges

Es gibt derer an Bord 17 auf fast allen Decks und in unterschiedlichen Styles. Manche finde ich immer recht leer vor (z.B. die Sportsbar oder die Venetian-Bar), andere sind durchweg gut besucht, wie zum Beispiel die Mastroianni Grand-Bar. Hier spielt jeden Abend bis in die Nacht hervorragende Live-Musik in gediegenem Ambiente – mein persönlicher Lounge-Tipp an Bord. Getränke wählt man in allen Bars per QR-Code-Menü aus – auf den Außendecks werden diese in Plastikgläsern ausgeschenkt – im Schiffsinnern geht es natürlich stilvoller zu. Die Getränkepreise sind moderat bis leicht gehoben: Bier 4€ – 5,50€; Softdrinks 3€, Cocktails von sehr guter Qualität zwischen 7€ und 9€. Wein startet im Glas bei 5€ und bietet eine sehr große Angebotsauswahl zu unterschiedlichen Preisen.

Entertainment

Shows werden im Colosseo und im bugnahen San Remo-Theater aufgeführt. Jede gebotene Performance die ich sehe, ist absolut mitreißend und auf fantastischem Niveau – und immer nur einen kleinen Spaziergang entfernt. Alleine für die Cover-Show von Madonna, der Violinistin, den Artisten, dem Zauberer und weiteren Solistenauftritten (um nur einen kleinen Überblick zu bieten), ist es wert an Bord der Smeralda zu gehen. Dabei verdienen einzelne Performances ohne zu übertreiben das Prädikat „Weltklasse“! Die professionelle Bühnentechnik im Colosseo steht großen Konzertbühnen an Land in fast nichts nach. Übrigens: auch bei den Proben tagsüber kann man problemlos zuschauen und es macht Spaß den Künstlern und Artisten auf diese Art über die Schulter zu schauen.

Shops

Es gibt eine Auswahl an sechs unterschiedlichen Shops mit breitem Angebot – davon ein eigener Costa-Brand-Store mit vielen Costa-Artikeln. Im Gegensatz zu anderen Schiffen gibt es an Bord keine durchgehende Shopping-Arkade – die einzelnen Shops verteilen sich über zwei Decks mit Schwerpunkt auf Deck 7. Die Preise sind insgesamt schiffsüblich und während der Reise gibt es wechselnde Angebotsaktionen zu bestimmten Produkten.

Sports & Spa

Neben einem Jogging-Kurs auf dem Sonnendeck gibt es den üblichen Gym – selbstverständlich mit Meerblick von Deck 16. Mein Sport an Bord beschränkt sich darauf, die mitunter langen Strecken von „A nach B“ zurückzulegen – Treppensteigen inklusive. Und wer wird überrascht sein? Dabei kommt einiges zusammen.

Das bordeigene Solemio-Spa bietet Entspannung auf höchstem Niveau und ich probiere den privaten Spa-Pool mit Whirlpoolsitzbank nach dem Anlegen in Barcelona aus – Genuss pur: der Meerblick ist auch hier inklusive.

Open Deck

MS Costa Smeralda verfügt über sehr viel Platz auf den Außendecks. Insbesondere hat mich Deck 8 mit seiner breiten, komplett umlaufenden Promenade und den zahlreichen Sitz- und Liegemöglichkeiten angesprochen. Wehrmutstropfen: Die Promenade ist beinahe vollständig mannshoch verglast. Lediglich an Bug und Heck, sowie einigen Seitenbereichen wurde nicht ganz so hoch verglast. Vorteil ist es sicherlich windgeschützt zu sein; wer sich aber den Seewind ungestört um die Nase wehen lassen möchte, ist womöglich nicht ganz glücklich. Übrigens: für eine Umrundung der Promenade ohne Pause benötige ich „strammen Schrittes“ neuneinhalb Minuten.
Auf den Sonnendecks im „Aqua-Park Smeralda“, den unterschiedlichen Pools, Whirlspools, Wasserrutschen und angrenzenden Barbereichen geht es sehr lebhaft zu. Positiv ist, dass man überall einen Platz findet: Sonne, Schatten, mittendrin oder lieber in ruhigeren Bereichen – zumindest auf dieser Reise ist das überhaupt kein Thema. Allgegenwärtig ist in vielen Außenbereichen Musik aus den Lautsprechern: in „Event-Bereichen“ deutlich lauter, als in anderen Zonen, aber auch dort vorhanden.

Staterooms

Von der Innenkabine über die Balkon-Kabine bis hin zur Grand-Suite habe ich alles präsentiert bekommen. Allen Kategorien ist gemeinsam, dass sie geschmackvoll und modern eingerichtet sind. USB-Ladebuchsen gibt es ebenso, wie Tageslichtbäder (Innenkabinen ausgenommen) oder 24/7 Roomservice. Die Balkone (wenn vorhanden) sind mit zwei Stühlen, Tischchen und einer Liege bestückt – je nach Balkongröße wäre hier weniger mehr. Grundsätzlich macht man mit keiner Kabinenkategorie etwas verkehrt; aufgefallen ist mir dabei: das überwältigende Unterhaltungsangebot der Smeralda ist so verlockend und bietet so viele Möglichkeiten, dass man wirklich viel auf dem Schiff unterwegs ist und nicht so viel auf der Kabine ist. Das bunte Treiben überall an Bord bestätigt meinen Eindruck. Es bleibt daher jedem selbst überlassen, wieviel er für die Nachtruhe ausgeben möchte.

Tipp: Die Lage der Kabine ist wichtig und sollte nicht zu weit vom nächsten Treppenhaus bzw. Liftzugang entfernt sein; sonst läuft man kumuliert schnell mehrere Hundert Meter oder gar Kilometer unnütz am Tag. Die Wege sind naturgemäß auf einem Schiff dieser Größe länger und nicht immer – insbesondere abends – ist auch ein Fahrstuhl ohne lange Wartezeit verfügbar; d.h. Treppensteigen über ein Dutzend Decks kann noch dazukommen. Daher empfiehlt sich eine Kabine etwa in der Schiffsmitte und besser nicht in weit entfernten „Randbereichen“.

Routing & Landgänge

MS Costa Smeralda ist für sich alleine eine Reise wert – aber natürlich habe ich nicht nur Land gesehen, sondern auch betreten. Gut beraten ist dabei derjenige, der sich daheim vorab seine Landausflüge online bucht – so hat man die größte Angebotsauswahl und muß nicht an Bord auf verfügbare Restplätze hoffen. Gegenwärtig ist es so, dass die Gäste nur im Rahmen organisierter Ausflüge die angesteuerten Ziele entdecken können. Wer keinen Ausflug bucht, darf nicht an Land gehen – es gibt keine Ausnahmen – die Corona-Regularien der Länder erfordern dies im Reise-Sommer 2021.

Costa macht es einem dafür leicht an Land zu gehen: die einzelnen, angebotenen Exkursionen sind sehr vielseitig und preislich absolut attraktiv. Wer gar das Ausflugspaket bucht, dass in jedem Hafen eine Entdeckungstour beinhaltet, ist mit 159€ dabei und kann in fünf Häfen aus unterschiedlichen „Passpartou-Angeboten“ wählen. Da für diese Reise die Smeralda im Mittelpunkt meines Interesses steht, bin ich lediglich in Messina und Savona auf Ausflugstour gegangen und habe die übrige Zeit die Schiffseinrichtungen ausgekostet – übrigens eine gute Wahl in jeder Hinsicht. Die von mir gewählten Landausflüge zum Etna, sowie der historische Stadtspaziergang in Savona sind attraktiv und als preiswert einzustufen – das habe ich bei einigen Reedereien schon anders erlebt. Die maximale Kapazität je Ausflug ist abgesenkt: statt den Bus mit über 50 Gästen zu besetzen, sind maximal 23 Gäste dabei. Dafür stehen dann bei Schiffsankunft auch über 40 Reisebusse am Kai parat – vor Corona wären es wohl ein paar weniger gewesen.


Auf dieser Kreuzfahrt ab/bis Palma wurden Messina, Civitaveccia(Rom), Savona, Marseille und Barcelona angelaufen. Prinzipiell wird in jedem Hafen ein- und ausgeschifft. Das macht es einem einfach die passende An-/Abreise für sich persönlich zu finden; andererseits schafft es eine gewisse Unruhe, wenn jeden Tag in fünf Sprachen Ein-und Ausschiffungshinweise über Lautsprecher gegeben werden.

SHIPS@SEA-Resümee:

Die fantastische und sensationelle Smeralda-Crew besteht aus etwa 1600 Personen aus aller Herren Länder. Sie alle geben jeden Tag alles – diesen „Smeralda-Spirit“ spüre ich. Erwartet habe ich eine anonymere Atmosphäre – dem aber ist nicht so – im Gegenteil: Ermüdungserscheinungen? Unfreundlichkeit? Fehlanzeige! Coronabedingt sind viele Crewmitglieder sehr lange an Bord: teilweise knapp 12Monate und stets sehr aufmerksam. Respekt! Ganztägig sind unzählige, fleißige Hände damit beschäftigt, überall alles blitzsauber zu halten – die Smeralda blitzt und glänzt nur so.

Das Entertainment-Team bietet musikalisch wie akrobatisch Höchstleistungen, wie ich sie bisher noch auf keiner meiner über 50 Kreuzfahrten erlebt habe. Wer das Abendprogramm nicht intensiv ausnutzt und zu Bett geht ist selber schuld.

Bei Essen & Trinken habe ich zu keiner Zeit eine Enttäuschung erlebt – durchgehend und in jedem der von mir besuchten 15 Restaurants und Bars wurden Bestleistungen abgeliefert – egal ob Zuzahlung oder bereits inklusive.

Die Route mit ihren Häfen ist klassisch und bietet gleichzeitig eine gute Vielfalt von organisierten Entdeckungsmöglichkeiten an. Doch sicherlich wünsche nicht nur ich mir zeitnah individuelle Landgänge zurück.

Corona: für eine Woche Kreuzfahrt sind einige Tests nötig geworden: 1x Schnelltest für den Hinflug, 1x bei der Einschiffung, 1x zur Kreuzfahrtmitte an Bord und 1x für den Rückflug. Erfreulich: alle waren negativ und Costa bietet eine umfangreich-effiziente Test-Infrastruktur an Bord. Ferner muß sich jeder Gast einmal täglich selber an Self-Service-Stationen die Temperatur messen. Strikt einzuhalten ist die Maskentragepflicht an Bord: im Schiffsinnern immer; mit Ausnahme bei Verzehr und auf den Außendecks sobald der Abstand nicht mehr gewährleistet werden kann. Die Besatzung ist drinnen wie draußen mit Masken unterwegs – ausnahmslos.

Die Bau-Leistung der Meyer-Werft im finnischen Turku beeindruckt mich bei genauerem Nachdenken sehr: es ist nicht nur die schiere Größe des Schiffes, die konstruiert und erschaffen werden muß. Es sind all die Details die bereits vor Baubeginn akribisch geplant werden müssen, damit in der Bauphase alles auch wirklich passt. Die Smeralda ist eine moderne, schwimmende Smart-City mit einem ausgesprochen abwechslungsreichen, stimmigen Ambiente. Dies muß man bei einem Schiff dieser Größe erst einmal hinbekommen. Mich begeistert das italienische Erscheinungsbild, welches ebenso geschmackvoll wie durchdacht wirkt. Dazu kommen unvorstellbare Mengen an Rohstoffen(z.B. Stahl), Einrichtungsgegenständen und Accessoires, die schließlich alle zu „MS Costa Smeralda“ zusammengefügt worden sind. Ein Meisterwerk der Ingenieurskunst und ein real erlebbares Gesamt-Kunstwerk auf See.

Costa preist sein neues Flaggschiff bei fast jeder Gelegenheit als „Sensational Smeralda“ an und übertreibt damit keineswegs. Die schöne Italienerin ist eine sensationelle Klasse für sich und macht mich gewiss zum „Smeralda – Wiederholungstäter“.

Immer eine tolle Perspektive: Costa Smeralda


WERBUNG: SHIPS@SEA reiste auf Einladung von Costa Cruises und mit freundlicher Unterstützung des deutschen Costa-Presseteams, sowie der wunderbaren Smeralda-Crew.

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