Flusskreuzfahrten und das Niedrigwasser: Erfahrungen und Hintergrundinfos von Donau, Rhein und Co
Aktuelle Vor-Ort-Erfahrungen und Hintergrundinformationen
Der Sommer 2026 ist glühend heiß und das im Prinzip in ganz Europa. Und das seit Monaten ohne eine nennenswerte Unterbrechung. Waldbrände und Trockenheit, sowie ausbleibende Niederschläge von Nord bis Süd und Ost bis West über tausende Kilometer bestimmen das Bild.
Insbesondere in den letzten Tagen und Wochen war ich an und über vielen Flüssen unterwegs und habe mir persönlich einen Eindruck der aktuellen Dürre- und Niedrigwassersituation gemacht.
Vorteilhaft ist dabei mein Beruf: Als Berufspilot ist es mir gelungen, zu vielen der hier beschriebenen Flüsse zu reisen und die Situation vor Ort selber zu sehen,erfahren und einschätzen zu können. Außerdem konnte ich auf diese Weise über einige der Flussgebiete zu fliegen, um mir von oben einen gewissen Überblick zu verschaffen. Entstanden ist umfangreiches Bildmaterial einerseits aus der Luft, als auch vom Ufer – oder dem, was davon noch als solches übrig ist.
Meine Vor-Ort-Erfahrungen teile ich in dieser Reportage und ergänze diese um einige Hintergrundinformationen zu den Flüssen, als auch wie Reiseveranstalter mit der Situation umgehen und wie die Perspektiven zukünftig aussehen können.
Eines sei vorweggenommen: Besonders kritisch ist die aktuelle Lage – wer es noch nicht gehört hat – auf der Donau und dem Rhein. Mehr dazu unten.
Pegel vs. Wasserstand: Wie kann ein Flusskreuzfahrtschiff bei 28cm Pegel noch fahren?





Die beschriebene Großwetterlage betrifft daher neben der Kreuzfahrtbranche auf dem Fluss auch stark die Frachtschiffe und so werden die befahrbaren Bereiche für alle Schiffe immer kleiner. Beispielsweise sind Bonn, Köln und Düsseldorf für die allermeisten Flusskreuzfahrtschiffe nicht mehr erreichbar.
Während die Fahrrinne zumeist noch ausreichend nutzbar wäre, ist das Anlegen an den Flussufern mit seinen Schwimm-Pontons das Problem. Hier das Wasser inzwischen meist so flach, dass ein sicheres navigieren der Schiffe ohne Risiko einer Grundberührung nicht mehr möglich ist. So fuhr sich bereits Mitte Juli das elegante 135m lange Flussschiff MS Thurgau Gold beim Anlegemanöver mit dem Heck auf einer Sandbeck fest, wie der Bonner General-Anzeiger am 17.07.2026 meldete.

Doch wieso fahren Schiffe mit zum Beispiel 1,6m Tiefgang da überhaupt noch? Hintergrund ist, dass der Pegelstand nicht der tatsächlichen Wassertiefe entspricht, sondern sich dieser amtliche Wasserstand über einen festgelegten Nullpunkt an einem bestimmten Ort definiert. Der Nullpunkt wieder wird leicht unter dem niedrigsten, über einen langfristigen Betrachtungszeitraum festgelegten Wasserstand festgelegt. So entspricht der Pegelstand nicht der tatsächlichen Wassertiefe einer Fahrtrinne, ist aber insbesondere in der Binnenschifffahrt eine essentielle Referenzgröße.
Hochwasser vs. Niedrigwasser: Ein bildlicher Vergleich aus Bonn
Um die Dimensionen des derzeitigen Unterschiedes vom Wasserpegel einmal zu verdeutlichen, habe ich in Bonn Aufnahmen vom Hochwasser 2018 mit dem derzeitigen Niedrigwasser aufgenommen. Dazu war ich heute an sehr ähnlichen Orten wie damals und habe diese Aufnahmen denen von 2018 aus dem SHIPS@SEA-Archiv gegenübergestellt. Seht selbst:









Niedrigwasser auf der Donau – die Lage
Die Donau ist mit 2857km, nach der Wolga, der zweitgrößte Fluss Europas. Er hat seinen Ursprung im Schwarzwald und mündet im schwarzen Meer. Dabei durchfließt er zehn Länder und somit mehr, als jeder andere Fluss auf der Welt.
Budapest und die Donau steht bereits seit Wochen im Fokus der medialen Berichterstattung, im Kontext sinkenden Wasserstände. Doch nicht nur hier schlägt die Dürre zu: Auch der Balatonsee (Plattensee) und der bei Einheimischen so beliebte Velencer See trocknen mehr und mehr aus. Bei letzterem wird der Pegelstand seit gut 90 Jahren dokumentiert. Tiefster Stand 53cm – gemessen September 2022. Dann kommt der August 2026: Nun liegt der traurige Rekord bei nur noch 29cm (Stand 4.8.26).
In der Landeswasserdirektion der ungarischen Hauptstadt wurde der Pegel der Donau am 08.08.26 mit nur 20cm bekanntgegeben. Bisheriger Tiefststand war am 02.08.26 mit ganzen 9cm! Immerhin: Es geht wieder ein wenig aufwärts und die Vorhersage für die nächsten fünf Tage soll bei zwischen 30cm und 47cm liegen. Nicht viel, aber immerhin ein bisschen mehr.
Budapest – Eindrücke vor Ort


Im Budapester Donaubereich konnte ich mich ausführlich zwischen Margareteninsel-Kettenbrücke und der Elisabethbrücke in der Nähe des Parlaments umschauen. Wenig überraschend war, dass der Fluss auffallend leer war. Von einigen Ausflugsschiffchen einmal abgesehen, fand ich kein Flusskreuzfahrtschiff mehr in der sonst stark frequentierten Hauptstadt Ungarns vor. Dennoch schien der Fluss durchaus „vorhanden“ zu sein. Doch die Austrocknung wurde alsbald auf den zweiten Blick sichtbar. Gut ist zu erkennen, wie auffallend hoch die Uferböschungen sind und das einige der Schwimm-Pontons nicht mehr richtig schwimmend im Fluss liegen, sondern bereits ganz oder teilweise fest auf dem Grund sitzen. Letzteres gut zu erkennen, an den schlaffen Halteseilen. Auch die Margareteninsel ragt hoch aus dem Fluss empor und die die zugehörige, berühmte Brücke gibt sogar ihre Pfeiler-Fundamente wie Inseln frei. Einheimische und Touristen nutzen die (bisher eher) seltene Gelegenheit für ein Foto-Shooting „mitten“ in der Donau, während wieder andere offenbar nachdenklich auf die nachlassenden Wasserstände schauen.





Niedrigwasser auf dem Douro – überhaupt ein Thema?
Der Douro ist mit knapp 900km Länge der drittlängste Fluss der iberischen Halbinsel, entspringt im Picos de Urbion-Gebirge in Nordspanien und mündet bei Porto in Portugal im Atlantik. Schiffbar ist der Douro auf einer Länge von etwa 210 Kilometer im portugiesischen Bereich.
Da der Douro über fünf große Schleusen reguliert wird, kommt es hier aktuell zu keinen Problemen bei der Flusskreuzfahrt. Allerdings leidet auch die gesamte Dourotal-Region unter zunehmender Hitze und Dürre. Dieser Umstand setzt daher der lokalen Landwirtschaft und dem Weinanbau zu. Die Trauben schrumpfen auf Grund der Hitze zu Rosinen und setzen den Winzern daher massiv zu.
Douro – Eindrücke vor Ort
Zwischen Porto und Barca d´Alva stellte sich mir die Situation entspannt dar. Wasser ist mehr als reichlich im Fluss. Unter besonders tiefen Brücken musste sogar das Sonnendeck des Schiffes geräumt werden, damit sich niemand den Kopf bei der Passage stößt. Allerdings die Temperaturen waren tagelang jenseits der 40°-Marke und durchaus mit dem deutschen Sommer ´26 vergleichbar.






Niedrigwasser auf dem Main – die Lage
Mit 527km Länge ist der Main der längste rechte Nebenfluss des Rheins. Bei Kulmbach vereinigen sich die Quellflüsse des Main zum eigentlichen Main. Bei Mainz mündet er schließlich. Durch seine Staustufen ist der Main trotz der historischen Dürrephase auch gegenwärtig noch gut von Schiffen befahrbar. Insbesondere für Kurzkreuzfahrten zwischen Frankfurt und Würzburg setzen zahlreiche Reedereien auch gegenwärtig Kreuzfahrtschiffe ein.

Niedrigwasser auf der Mosel – die Lage
Die Mosel ist mit 544km Länge der zweitlängste Nebenfluss des Rhein´s, entspringt in den Vogesen und mündet am Deutschen Eck in Koblenz in den Rhein.
Optisch und auch den Pegelständen entsprechend erscheint die Mosel aktuell gut befüllt und ist auch durchweg befahrbar. Grund hierfür sind die allein zwischen Trier und Koblenz neun vorhandenen Staustufen, die den Durchfluss regulieren. Und hier wird auch heute das Problem sichtbar. Der Durchfluss ist entlang der gesamten Mosel auf Grund des fehlenden Niederschlages deutlich niedriger, als gewöhnlich. Die Wasserabschnitte zwischen den Schleusen kann man sich daher im Moment eher, wie eine Aneinanderreihung von Wasserbecken vorstellen – Seen ähnlich.
Entlang der Mosel – Eindrücke vor Ort
Gemächlich fließt sie dahin – ich musste teilweise sogar ganz genau hinschauen, um die Fließrichtung bestimmen zu können, so langsam floss die Mosel vor sich hin. Sonst schien es mir der Hochsaison entsprechend zuzugehen und auch verschiedene Flusskreuzfahrtschiffe waren in Fahrt zu beobachten. Allerdings: Durch den fehlenden Regen, die geringe Fließgeschwindigkeit und Sonne „nonstop“ fehlt es dem Fluss zusehends an Sauerstoff, die Wassertemperaturen steigen und Blaualgen sind auf dem Vormarsch, wie mir ein langjähriger Einwohner Beilsteins auf Nachfrage erklärte.









Niedrigwasser auf dem Po / Venedig – überhaupt ein Thema?
Der Po ist mit 652km Länge der längste Fluss Italiens, hat seinen Ursprung am Monte Viso und mündet bei Adria in Venetien.
Bereits 2023 vertrocknete der Fluss bereits zu einem Rinnsal, da für einen ausreichenden Wasserstand im Sommer der winterliche Schnee aus den Bergen fehlte. Auch in diesem Jahr und vergangenem Winter fehlte der Schnee in den Alpen und der Sommerbeginn war auch in Piemont glühend heiß. Während bereits jetzt die Auswirkung auf Landwirtschaft und Natur verheerend sind, ist im Hinblick auf Flusskreuzfahrten, die meist in Vendig starten und enden und zumeist innerhalb der Lagune kreuzen, kein Ungemach zu befürchten.

Venedig und die Lagune – Eindrücke vor Ort
Die Lagune selbst ist dank „Adria-Anschluss“ gut gefüllt – hier scheinen die Po-Probleme des Piemonter Umlandes kein Thema zu sein: „Business as usual“ also hier und Flussschiffe gehen ebenso auf Kreuzfahrt wie die großen Hochseeschiffe. Glühend heiß und in der Sonne schwer auszuhalten, war es bei meinem venezianischen Rundgang dennoch.



Niedrigwasser auf dem Rhein – die Lage ist dramatisch
Der Rhein entspringt mit seinen 1230km Länge in der Schweiz aus dem Tomasee, hat verschiedene Abschnitte, und mündet schließlich mit der Maas in einem riesigen Flussdelta der Niederlande in der Nordsee bei Rotterdam.
Da auch die Schweiz in diesem Sommer von extremer Trockenheit geplagt wird, der Bodensee – der den Rhein ebenfalls speist – um mehr als einen Meter unter dem üblichen Schnitt liegt, führt der Rhein rekordverdächtig wenig Wasser. Entlang der Rheinufer sieht man beinahe mehr Inseln, Strandabschnitte und vor Trockenheit aufgeplatzte Flusserde, als Wasser. In Düsseldorf wurde der letzte Niedrigwasserpegel aus dem Jahr 2018 (23cm damals) am 08.08.26 mit einem Pegel von 12cm nahezu halbiert.
Auf Grund dieser Gesamtsituation ist die Schifffahrt (Flusskreuzfahrten und Frachtschifffahrt) inzwischen stark eingeschränkt, bzw. teilweise zum Erliegen gekommen. Frachtschiffe können nur noch rund 20% ihrer maximalen Zuladekapazität nutzen und die Passagierschiffe sind zu Umroutungen gezwungen, bzw. Reisen fallen komplett aus. Um eine der wichtigsten Wasserstraßen Europas wieder auf ein durchschnittliches, normales Niveau zu heben, müsste das Regensoll von September bis März jeden Monat komplett erreicht werden. Das ist gegenwärtig und mit der Erfahrung der letzten Jahre nicht unbedingt zu erwarten. Stellt man sich dagegen einen verhältnismäßig trockenen Herbst vor, ist das Szenario für die Zeit „danach“ besorgniserregend.





Der Rhein – Eindrücke vor Ort
Von Andernach (Flusskilomter 611) bis Köln (Flusskilomter 689) habe ich mich am Ufer des sonst so geschäftigen und beinahe reißendem Stromes umgeschaut. Nun ergibt sich ein deutlich anderes Bild: Insgesamt sehr wenig Schiffsverkehr in diesem Bereich. Flusskreuzfahrtschiffe nur sehr, sehr vereinzelt. Und die Frachtschiffe? Einige fahren noch, aber auffallend ist, wie hoch sie im Wasser liegen. Klarer Beweis ihrer geringen Beladung. Das Ufer ist sonst ungewohnt breit und man muß mitunter sehr weit laufen, um überhaupt den Fluss zu erreichen. Dazu habe ich einige Schiffe und Anlegestellen gesehen, die keine oder nur noch geringe Berührung mit dem Wasser hatten. Insgesamt sind das negativ-eindrückliche Impressionen von diesem so wichtigen Fluss Europas gewesen.


































Veranstalter-Reedereien und Kreuzfahrt-Anbieter gehen unterschiedlich mit Niedrigwasser um
1A-Vista
Der Kölner Anbieter verkündet auf seiner Website, dass er die meisten geplanten Reisen durchführen wird. Dennoch kann es ggfs. Zu Schiffswechseln und Routenänderungen kommen, über die der Anbieter seine gebuchten Kunden bei Bedarf automatisch kurzfristig informiert.
Arosa
Der Anbieter mit seinen „Kussmund-Flussschiffen“ berichtet von Anpassungen bei Ein- und Ausschiffungshäfen. Es kann gezwungener Maßen auch zu Reiseabsagen kommen. Insbesondere das größte Flusskreuzfahrtschiff auf dem Rhein „A-Rosa Sena“ kann schon seit einiger Zeit den eigentlichen Start- und Zielhafen Köln nicht mehr anlaufen. Zum Zeitpunkt dieser Berichterstattung liegt die „Sena“ vermehrt in Utrecht in den Niederlanden.
Nicko Cruises
Der Stuttgarter Veranstalter führt bisher die meisten seiner Abfahrten noch durch. Auf einigen Rhein- und Donaureisen sind aber Anpassungen im Routenverlauf unvermeidbar. Auch Reisen ins Donaudelta sind aktuell nicht durchführbar.
Phoenix Reisen
Der Bonner Kreuzfahrtspezialist ist bemüht die meisten Reisen, wenn auch teilweise mit geänderter Routenführung stattfinden zu lassen. Auf seiner Website wird explizit darauf hingewiesen, dass sich die Situation auf einzelnen Flussabschnitten stark unterscheiden kann und daher immer kurzfristig überprüft wird, ob eine Reise stattfinden kann, oder auch nicht, bzw. in geänderter Routenführung. Außerdem bietet Phoenix Reisen seinen Kunden mit gebuchten Abfahrten bis einschließlich 16.08.2026 eine kostenfreie Umbuchungsoption für Flusskreuzfahrten auf der Donau und dem Rhein an. Letzteres ohne das Zielgebiet Holland/Belgien, da hier noch ausreichend Wassertiefe vorhanden ist.
Thurgau Travel
Der Flussreisenspezialist gibt sich aktuell sachlich-knapp: Bei notwendigen Anpassungen gebuchter Reisen, wird er sich frühzeitig und persönlich bei seinen Gästen melden. Ziel ist es unverändert, bei den veränderten Rahmenbedingungen den Gästen ein gelungenes Reiseerlebnis zu ermöglichen.
Viva Cruises
Der All-Inclusive Anbieter ist sehr bemüht, Reiseabsagen durch Umroutungen zu verhindern, wie auf dessen Website verlautbart wird. Die aktuelle wird fortlaufend beobachtet und bewertet; Kunden werden bei Veränderungen automatisch informiert. Nicht betroffen sind allgemein die Kreuzfahrten auf den französischen Flüssen, dem Douro, sowie auf anderen, gestauten Kanälen.
Zusammengefasst: Es lässt sich erkennen, dass die Anbieter alles versuchen möglichst keine Reisen absagen zu müssen – aus nachvollziehbaren(Wirtschaftlichkeit/Kundenzufriedenheit) Gründen. Auch ich bin selbst von Reiseabsagen betroffen und kann daher den Missmut einiger Reisenden über die kurzfristige Informationspolitik der meisten Reiseanbieter verstehen. Allerdings muß man auch die Gesamtsituation anerkennen und das stete Bemühen der Anbieter seinen Gästen gegenüber, doch noch ihren verdienten Urlaub anbieten zu können – wenn auch womöglich auf anderer oder geänderter Route.
Was die aktuelle Niedrigwassersituation allgemein bedeutet und wie es weitergeht
Die Schäden der Trockenheit sind für die Natur gravierend und mitunter direkt sichtbar: Verdörrte Uferbereiche, Laubbäume die bereits Ende Juli herbstlich braun dastehen und Wasserlebewesen deren Lebensraum sich mehr und mehr dezimiert. Wirtschaftlich sind die Schäden schon jetzt erheblich: Eine für das „Handelsblatt“ durchgeführte Modellrechnung rechnet allein für diesen Sommer mit Produktionsverlusten von rund 913 Millionen Euro.
Bei einem Krisengipfel dieser Woche in Bonn – unter Leitung des erst jüngst berufenen Verkehrsministers Bilger (CDU) – wurde bekanntgegeben, dass die Fahrrinne des Mittelrheins als Gegenmaßnahme umgehend vertieft werden soll. Dieser Abschnitt ist bei Niedrigwasser nämlich besonders betroffen. Allerdings: „Umgehend“ bedeutet, dass die Vertiefung Jahre dauern wird, bis sie fertiggestellt ist. In der Zwischenzeit sollen zusätzlich mehr Niedrigwasserschiffe gebaut werden, die bei weniger Tiefgang dennoch über gute Zuladekapazitäten verfügen. Als Sofortmaßnahme für den aktuell Warenstau nicht beförderter Güter, soll nun temporär das Sonntagsfahrverbot für LKW´s gelockert werden, denn anders kommen die Waren wohl zur Zeit kaum mehr vorwärts.
SHIPS@SEA Résumé
Der Flusskreuzfahrt dagegen bleibt nur umzurouten auf noch befahrbare Abschnitte der einzelnen Flüsse. Und zu hoffen. Hoffen auf Regen. Regen von September bis März (am besten in weiten Teilen Europas) und mit viel Neuschnee im Winter. Sonst wird der Sommer 2027 der komplette Reinfall – dann womöglich ganz ohne Rhein.




