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MS Riverside Debussy of Riverside Luxury Cruises
Description: Great Variety along the Route with MS Riverside Debussy I Location: Veere I Date: March 2024 I Copyright: SHIPS@SEA

MS Riverside Debussy: Das Premiumschiff im Fokus

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Alle Aufnahmen der Riverside Debussy findest Du unter Views of Riverside Debussy.

Hier geht es in Kürze auf Premium-Kreuzfahrt mit MS Riverside Debussy – entlang der Wasserwege durch Belgien und der Niederlande.

Eine Komposition von Schiff stellt sich vor

„Darf ich bitten“? Karolina aus Polen begrüßt mich mit einem Glas Champagner bereits an der Gangway im belgischen Brüssel. Die Shore-Excursion Managerin gibt mir eine kurze Einführung an Bord und schon bin ich mittendrin in der Welt von Riverside Luxury Travel.

Das Riverside-Konzept ist spannend und verlockend: Riverside positioniert sich als ausgewiesenes Luxus-Produkt im 5*PLUS-Bereich. Vergleichbare Angebote gibt es gewiss im Hochseebereich – auf dem Fluss dagegen stößt Riverside nach eigenen Angaben in neue Sphären vor und setzt Maßstäbe. Dabei denkt Riverside den Luxus-Gedanken vom Gast aus, wie Gründer Gregor Gerlach im Gespräch mit SHIPS@SEA unterstreicht. Der dynamische Unternehmer aus Hamburg erweitert seit 2023 seine außergewöhnlichen Seaside-Hotels um die exklusive Flussschiffflotte, zu der gegenwärtig neben der Riverside Debussy auch die Riverside Ravel und Riverside Mozart gehört.

Auf die Frage, was Riverside so außergewöhnlich macht, liefert der Chef persönlich sogleich einige Beispiele:

  • Von der „kleinsten“ bis zur größten Suite ist immer ein 24/7 Butler-Service inklusive
  • Das Passagier-Crew Verhältnis ist mit unter 2:1 außergewöhnlich gut
  • Die Speisenqualität ist nahezu auf Sterne-Niveau
  • 24 Stunden-Roomservice (gegen Aufpreis)
  • Champagner ist für alle Gäste inkludiert
  • Die gesamte Schiffsausstattung ist hochwertig und in tadellosem Zustand
  • Alle Landausflüge werden garantiert durchgeführt – auch wenn nur ein Gast gebucht ist

Das elegante Schiff passt dabei zunächst so gar nicht zu seinem Liegeplatz: Der Industriehafen der europäischen Hauptstadt hat seinen eigenen Container-Charme. Dieser steht im absoluten Kontrast zur Riverside Debussy: Das Schiff als stolze Vertreterin der Gegenwart des gleichnamigen, französischen Komponisten fängt einen vom ersten Moment an ein. Hell erstrahlt das Ambiente durch große Glasflächen an Wänden und Decken. Das gesamte Mobiliar ist in allen Bereichen des Schiffes überaus hochwertig und wirkt mit seinen gedeckten Farben stilsicher. Einzelne Farbakzente an Lampen, Kissen oder Gestühl setzen die Debussy dabei gekonnt in Szene.

Eine andere Szene aus dem Leben der Debussy ist ihre Vergangenheit: Gebaut und in Dienst gestellt wurde die Debussy zusammen mit ihren luxuriösen Schwesterschiffen Bach, Mahler und Ravel von Crystal Cruises zwischen 2016 und 2018. Nach der Insolvenz von Crystal Cruises nutzte der norddeutsche Unternehmer Gregor Gerlach die Chance und erwarb das junge Quartett deutlich günstiger, als es der damalige Kaufpreis von rund 50 Millionen Euro je Schiff zuvor war. Doch nicht nur das: Auch die kurz zuvor aufwendig renovierte und heutige „Riverside Mozart“ charterte er gleich bis Ende 2026 für die Donau aus der Crystal-Insolvenzmasse mit dazu. Während die Ravel auf der Rhone in Frankreich eingesetzt wird, wird die Debussy mit Schwerpunkt auf Rhein, Mosel und Benelux verkehren. Auf einzelnen, mehrwöchigen Reisen wird sie dabei sogar von Amsterdam bis Bukarest auf der Donau und zurück kreuzen. Dies eröffnet grandiose Reiseerlebnisse quer durch Europa, ohne seine luxuriöse Unterkunft nur einmal wechseln zu müssen.

Ein Rundgang auf vier Decks

Für die Gäste bietet das Harmony-Deck – passend zum Namen – das „Fehi-SPA“, wo Massagen und Gesichtsbehandlungen angeboten werden. Die Behandlungen kosten zwischen 65€ und 149€. Ganz kostenlos kann man im benachbarten Mini-Gym schwitzen. Im Bedarfsfall lässt sich die verschwitzte Sportbekleidung in der Gäste-Laundry nebenan selbst waschen. Natürlich steht aber für solche Belange auch der Suiten-Butler zur Verfügung, der die Kleidung gegen Gebühr innerhalb von 24 Stunden reinigen lässt.

Das Seahorse-Deck darüber verfügt über die meisten Suiten des Schiffes, den ansprechenden Rezeptionsbereich mit Glaslift und Eingangsbereich mit Wendeltreppe. Gegenüber der Rezeption befindet sich eine Selfservice-Station, die 24/7 Tee, Kaffee, Obst und Kekse bereithält. Beeindruckend ist im Bugbereich das Hauptrestaurant Waterside: Das äußerst geschmackvoll eingerichtete Restaurant zelebriert ein Farbspiel, dass kräftige Petrol-Farben gekonnt mit zeitloser Eleganz kombiniert. Morgens und mittags bietet der Restaurant-Marketplace ein vielseitiges Buffetangebot, während das abendliche Dinner stilecht a´ la Carte am Tisch serviert wird.

Eine Küche für Kenner

„Kulinarik“ is(s)t bei Riverside mehr als ein Wort. Die „Chef´s“ beeindrucken als Künstler ihres Faches: Täglich wechselnde Gerichte, die zumeist auf regionalen Zutaten basieren, werden nonstop auf die Teller der Gäste gezaubert. Egal ob es das weit überdurchschnittlich sortierte Buffet am Morgen ist, die Auswahl zum Lunch oder eben das frei kombinierbare Dinner am Abend: Mein Gaumen wird immer wieder aufs Neue überrascht – und das ausnahmslos positiv.

„Schmeckt nicht“, ist das Einzige, was es an Bord nicht gibt – dafür verbürge ich mich nach eigener, ausgiebiger Recherche gerne selbst. Daher verwundert es nicht, dass nahezu alle Speisen an Bord kompromisslos selbst hergestellt werden: Vom frischgepressten Apfelsaft, über die Backwaren, Marmeladen und einzigartigen Zimt-Zucker-Mischungen für Pancakes und Waffeln bis hin zu einer breiten Auswahl an Smoothies.
Sich zu Tisch zu begeben, ist ähnlich sich seiner Suite zu widmen: Einmal angekommen, will man nicht mehr weg – die stilvolle Tischeindeckung gepaart mit besten Kochkünsten lässt mich hier nachhaltig verweilen: „Indulgement“ ist der passende Begriff aus dem Englischen – und so lasse ich mich jeden Tag aufs Neue von dieser einzigartigen haute cuisine-Erfahrung „einlullen“.

Das Riverside-Deck überzeugt ebenso vielfältig: Am Heck findet man im Schiffsinnern einen großzügigen Swimmingpool, der von Ruheliegen flankiert wird. Das Glasdach erweitert bei günstigen Witterungsbedingungen zusätzlich den Horizont, da es sich öffnen lässt. Wer auch sonst Frischluft bevorzugt, findet am Heck einen Außenbereich mit komfortablen Sitzgelegenheiten, der den Blick auf die Heckwelle des Schiffes freigibt: Wunderschön 😊!

Neben weiteren Suiten, sind die großzügigen Owner-Suiten mit mehreren Räumen besonders hervorzuheben: Derer gibt es zwei an Bord und diese lassen sich mit Verbindungstüren zu den benachbarten Suiten auch für größere Familien abermals erweitern. Das mittschiffs gelegene Bistro wird vom Atrium umgeben und auch hier geht es lichtdurchflutet zu.

Das Bistro offeriert neben einem kleinen Frühstücksbuffet für Langschläfer auch ein Fingerfood-Buffet mit weiteren Köstlichkeiten – in der Regel von 12 bis 17Uhr. Diese ausgedehnten Zeiten erlauben es wunderbar, sich nach einem abwechslungsreichen Landgang gut zu stärken. Im Bistro ist besonders der Duft von frischen Waffeln, Eiscreme und Popcorn hervorzuheben: All dies gibt es hier frisch produziert und serviert – „all inclusive“ versteht sich.

Für kleinere, private Events, Gruppen oder Verkostungen steht der gesondert zu buchende „Vintage-Room“ zur Verfügung. Er bietet einen intimen Rahmen mit bester Aussicht über die vollständig verglaste Front.

Die „Palmcourt-Lounge“ kommt zwar ganz ohne seine namensgebenden Pflanzen aus, besticht aber in jeder Hinsicht mit seiner gemütlichen Einrichtung durch Wohlfühl-Sitzgelegenheiten und setzt mit frischen Schnittblumen Akzente. Hier ist eines gewiss: Jeder Platz garantiert, das Flusspanorama in sich aufsaugen zu können. Die Bartheke setzt dabei mit ihrer akzentuierten Beleuchtung das überdurchschnittlich gefächerte Angebot vortrefflich in Szene – Cheers!

Das Vista-Sonnendeck offeriert neben Liegen und Loungesesseln auch etliche Sitzsäcke. Letztere findet man nur selten auf Flussschiffen und erlauben es gelenkigen Gästen, sich im wahrsten Sinne einmal so richtig fallen zu lassen! Insgesamt sind so viele Sitzgelegenheiten vorhanden, dass hier zweifelsfrei jeder Gast seinen bevorzugten Platz finden wird – ganz gleich ob dies unter Sonnensegeln, Schirmen oder dem Himmelszeit sein darf. Einen Clou gibt es außerdem: Die Vista-Bar erscheint und verschwindet. Denn je nach Fahrgebiet lässt sich die gesamte Bar als Fahrstuhl im Schiffsinnern versenken, sodass die Debussy auch unter den niedrigsten Brücken spielend hindurch passt. Übrigens: Wenn das Wetter mitspielt, bietet Riverside auf jeder Reise auch ein BBQ an Deck an, was abermals einen besonderen, kulinarischen Rahmen schafft.

Platz da… Willkommen in den Debussy-Suiten!

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Fünf Kategorien stehen zur Auswahl – alle nennen sich „Suiten“ – und das zu Recht. Sie unterscheiden sich vornehmlich im Platzangebot, denn ausgestattet sind alle ausnahmslos hochwertig. Egal ob es die übergroßen Fensterflächen mit vollflächig absenkbaren Fensterelementen sind, die großen Bäder mit Doppelwaschtischen und beheiztem Wandspiegel, eine nach Gästewunsch befüllte Minibar nebst „Julius Meindl“-Espressomaschine oder eben das schier unendlich große Bett mit seiner extrem kuscheligen Bettware. Die beiden bis zu 71m2 großen Ownersuiten bestechen zusätzlich mit mehreren Wohn- und Schlafräumen und haben sogar ein Fenster in der Dusche: Klasse!

Doch auch die 16 „kleinsten“ 18m2 großen „Symphonie“- und „Melodiesuiten“ auf Deck 2 und Deck 3 stehen dem in nur wenig nach, auch wenn es hier natürlich kompakter zugeht. Äußerst gemütlich sind sie allemal und auch hier ist ein 24/7-Butler-Service inkludiert.

Alle Debussy-Suiten sind schlicht ein Traum – will man sie je verlassen? Eigentlich nicht – zu schön ist es einfach hier…

Lieblingsplätze an Bord

Dieses Mal fällt es mir nicht leicht, diesen „einen einzigen“ für mich zu finden. Daher frage ich mich eher, wo es mir am wenigsten gefällt. Doch auch das ist schwer zu sagen, da ich keinen Ort an Bord nicht mag – dieses Schiff ist einfach durch und durch gelungen. Leichter fällt es mir, meine persönlichen TOP 4 Debussy-Plätze zu nennen:

Auf dem Sonnendeck findet ich es wunderbar an der Spitze im „crowsnest“ über der Brücke die Aussicht in die Flusslandschaft zu genießen. In die griechischen(!) Sitzsäcke kann man sich herrlich fallen lassen und zu träumen beginnen – ein Platz für die Ewigkeit.

Der „Palmcourt“ Panoramasalon überzeugt mich mit seiner gediegenen Gemütlichkeit – gerade bei frischem, oder windigen Wetter lässt sich hier die Reise am besten genießen – außerdem ist das überdurchschnittlich umfangreiche Barsortiment in unmittelbarer Reichweite.

Das Waterside-Restaurant sagt mir nicht allein wegen seiner kulinarischen Künste zu. Die Kombination aus Farben, Möbeln und dem lichtdurchfluteten Raumgefühl machen es für mich zum stilvollsten Restaurant auf Europas Flüssen.

Last, but not least ist meine Suite auf dem Seahorse-Deck ein schwimmender Traum. Viel Platz und Gemütlichkeit könnten kaum gelungener kombiniert sein. Das breite wie bequeme Bett ist perfekt zur übergroßen Fensterfront ausgerichtet – so verschläft man garantiert keinen Moment der Reise…

Riverside und die Debussy haben mich auf dieser Kreuzfahrt durchweg beeindruckt. Das Schiff ist ausgesprochen komfortabel und in allen Bereichen stimmig eingerichtet. Meine Suite 203 ist eine Riverside-Standard-Kategorie und die mit Abstand größte und komfortabelste, die ich persönlich je selbst auf einem Flussschiff erlebt habe.

Lediglich die TV-Übertragung einer Bug-Cam auf die Kabine fehlt – das würde das Bild der Reise auch aus der Kabine heraus komplett abrunden. In diesem Zusammenhang wäre ebenfalls eine Moving-Map wünschenswert, sodass der Gast auf einen Blick weiß, wo er ist und was als nächstes kommt.
Im Bereich „Spa“ überzeugt der überdurchschnittlich große „Jet-Pool“, der für reichlich Bewegung zum Schwimmen sorgt. Als Wehrmutstropfen bleibt, dass es keine zugehörige Sauna am schönen Heck der Debussy gibt – schade für ein Schiff dieser Kategorie.

Dagegen überzeugt das WiFi technisch an Bord: Dank „Starlink“ ist die Verbindung und Übertragungsgeschwindigkeit beeindruckend schnell, stabil und ebenfalls ohne Aufpreis.

In Sachen Preis-Leistung bietet Riverside einen umfassenden Mehrwert: Egal ob es die äußerst engagierte Crew ist, die ausgesuchte Qualität der Speisen und der herausragende Geschmack der Cocktails, das Platzangebot je Passagier oder das umfassende Ausflugsangebot – Riverside Luxury Cruises überzeugt mich ohne „wenn und aber“. Freilich: Mit Tagespreisen – je nach Saison und Suitenkategorie – zwischen 250€ und 3000€ pro Person ist das Angebot nicht ganz günstig. Aber darum geht es eben auch nicht: Höchste Qualität, hervorragendes Personal und Luxus haben ihren Preis. Das Hamburger Unternehmen wird ihrem Anspruch und Credo gerecht: Neue Maßstäbe im Bereich „Ultra-Luxus“ auf den Flüssen Europas werden erfolgreich gesetzt.

Übrigens: Trinkgelder sind bei Riverside inklusive; vom Busfahrer bis zum Butler.

Chapeau Riverside! Chapeau Debussy!

Zu den verlockenden Angeboten von Riverside Luxury Cruises geht es direkt hier: „Leinen los!“ zum Entdecken europäischer Flüsse auf anspruchsvolle Art und Weise.

Werbung: SHIPS@SEA reiste auf Einladung von Riverside Luxury Cruises mit freundlicher Unterstützung der Agentur TN.

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