MS nicko SPIRIT – der kompakte Flusskreuzer mit dem sympathischen Charakter
Das Schiffsportrait „reloaded 2.0“
Alle Aufnahmen der nickoSPIRIT findest Du hier.
Es ist schon wieder ein paar Jahre her, dass ich zuletzt im Rahmen einer Eventreise mit YouDinner (Hier gelangst Du zur Story) an Bord der nickoSPIRIT von nicko cruises war. Heute ist nun Zeit im Rahmen einer Kreuzfahrt auf niederländischen Wasserwegen das Schiff einmal ausführlich auf Herz und Nieren zu testen und zu erleben. Während dieses Schiffsportrait MS nickoSPIRIT ausführlich präsentiert, gelangst Du in Kürze hier zu unserer STORY@SEA, die Dich mit auf die spannende Reise voll interessanter Entdeckungen nimmt.

Das Schiffsdesign
Im Vergleich zu vielen anderen Flussschiffen fällt nicko SPIRIT auf und sticht nicht zuletzt durch seinen roten Rumpf ins Auge. Aber auch das Rumpfdesign hebt sich ab: Ein gerade aufragender, hoher Bug, mit seinem verglasten Vorschiffbereich und dem großzügigen Salon vor dem Steuerhaus ist markant. Die Abmessungen des Schiffes erlauben es, die großen Flüsse wie Rhein und Donau ebenso zu bereisen, wie auch die kleineren Nebenflüsse, wie beispielsweise die Mosel oder eben auch den Main.
Die Abmessungen die solche Reisen möglich machen, sind zugleich dafür verantwortlich, dass mancher Bereich im Schiff kompakter ausfällt, als man es auf anderen Schiffen gewöhnt ist – doch dazu später.



Das moderne Schiff ist überall auf das Licht und die Landschaft ausgerichtet. Überaus große Glasflächen lassen die Sonne hinein und laden gleichzeitig zur Aussicht auf die vorbeiziehende Szenerie ein. Ein Umstand der insbesondere im Rezeptionsbereich mit seinem Treppenhaus positiv auffällt: Große Glasflächen an der Decke lassen diesen Bereich lichtdurchflutet im besten Licht erstrahlen.
Die Einrichtung ist gefällig, zeitlos und gediegen. Das Ambiente kommt warm und zugleich minimalistisch daher, wie beispielsweise das zentrale Treppenhaus beweist: Seine Glastreppenstufen stehen exemplarisch für diese Leichtigkeit und Transparenz, die von eleganter Schlichtheit umgeben ist.
Es gibt kein aufwendiges „Drumherum“ an Bord – das Schiff ist zum Entdecken seiner Ziele da und gebaut für die Passage entlang faszinierender Landschaften. nicko wird mit der nickoSPIRIT seinem Credo gerecht: Das moderne Schiff bringt die Gäste komfortabel zum Ziel, ohne es selbst sein zu wollen.



Das Sonnendeck – die Landschaft ist das Angebot
Nahezu die gesamt Oberdeckfläche steht den Passagieren zur Verfügung und es gibt zahllose Sitzmöbel an Deck. Mehr aber auch nicht: Wer putting green, Pool, Whirlpool oder Großfigurenschach sucht, wird enttäuscht. Dafür laden die Sitzgelegenheiten und weitläufigen Freiflächen dazu ein, sich in der vorbeiziehenden Landschaft mit Träumereien zu verlieren.




Herzlich durch und durch: Die Crew
Immer wieder fällt mir in allen Bereichen des Schiffes die Freundlichkeit der Besatzung auf: Nicht nur das alle das wichtigste auf Deutsch verstehen und sprechen; alle MitarbeiterInnen sind durchweg freundlich, hilfsbereit und aufgeschlossen. Ein Lächeln schwingt dabei immer mit – keine Frage: Diese Crew ist das wahre Herz des Schiffes und zugleich ein fürsorglicher Gastgeber der SPIRIT-Passagiere.



Schnell erzählt: Die Kabinenauswahl
Bei der Wahl der Kabine kann man nichts verkehrt machen: Alle sind gleich „groß“ – fallen aber eher kompakt, als geräumig aus – und sind homogen eingerichtet. Dabei bieten alle Kabinen den heutigen Hotelstandard – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wer auf eine eigene Kaffeemaschine in seinen „Vier Wänden“ hofft, muß allerdings doch vor die Tür gehen: Heißgetränke bekommt man nur an der Bar oder im Restaurant.


Die Kabinen der beiden oberen Decks verfügen über Fenster, die per Knopfdruck auf Brüstungshöhe abgesenkt werden können, was richtig toll ist und ein besonderes „Fluss-feeling“ mit sich bringt.






Lediglich die Kabinen auf dem wassernahen Hauptdeck haben kleinere, geschlossene Fenster, was auch kein Wunder ist: Wer möchte schon seine Kabine mit Flusswasser fluten? Alle Kabinen verfügen über ausreichend Stauraum, sodass jeder Gast spielend leicht seine Habseligkeiten verstauen kann – auch im Badezimmer. Mutmaßliches Manko für die Damen: Die Lichtintensität am Waschtisch dürfte nicht ausreichend sein, um sich vergnügt schminken zu können. Klasse ist dagegen die indirekte Bodenbeleuchtung im Bad: Gerade nachts oder am Morgen ist sie mit müden Augen eine Wohltat, statt eine maximale Blendung.


Kleine Kuriosität am Bett: Es gibt keinen Lichtschalter, der die Hauptbeleuchtung an Decke und Eingangsbereich löscht. Wer das zuvor vergessen hat, muß noch einmal raus aus den Federn.
Zusätzlich gibt es eine Kabine auf dem Oberdeck, die den Bedürfnissen von Rollstuhlfahrern gerecht wird. Sie ist größer geschnitten, als alle anderen 14m2 großen Vergleichskabinen.


Zu Tisch – vorne oder hinten?
Mario´s-Grill bietet als kleines Spezialitätenrestaurant 10 Tische in einem intimen Ambiente mit wunderbarer Aussicht am Heck auf den Fluss an – inklusive Sitzplätzen im Außenbereich. Wem die Karte nicht gefällt – was kaum möglich sein dürfte – der wird spätestens beim Ausblick schwach. Versprochen. Übrigens: Die Menukarte bleibt mittags wie abends gleich, was einem bei mehrmaligen Besuchen die Chance gibt, sich durch die verschiedenen Speisen durchzuprobieren.




Hauptrestaurant ist dagegen das elegante Panorama-Restaurant auf dem Mitteldeck. Hier finden alle Gäste in einer Tischzeit Platz zum gemeinsamen dinieren. Zusätzlich zur Karte wird immer die beste Aussicht auf Stadt, Land und Fluss mit serviert. In meinen Augen die beste Grundlage für ein perfektes Menu.



Auf dem Oberdeck mutiert die Panorama-Lounge zusammen mit „The Garden“ in der Bugspitze zur dritten Essens-Option: Dort wird ein kleines Early-Bird Frühstück ebenso angeboten, wie ein leichtes Mittagessen. Dieser Bereich ist daher die ideale Alternative für den kleinen Hunger und bietet zusätzlich die besten Sitzplätze im Außenbereich des Schiffes an.




Lieblingsplatz
Daher ist „The Garden“ auch mein Favorit auf dem Schiff. Wenn es einem hier vorn schon beim Einstieg im Hafen so gut gefällt, wie traumhaft mag es erst sein, wenn sich MS nickoSPIRIT durch die Wasserstraßen der Niederlande den Weg bahnt?

SHIPS@SEA Résumé
Verlockungen gibt es reichlich an Bord: Die intensiven Flussreiseerlebnisse unter dem nicko-Leitbild #slowcruising und #timetodiscover werden durch eine sehr gute Kulinarik an Bord ergänzt. Neben der Kochkunst an Bord ist es insbesondere die Besatzung, die nicko´s Flusskreuzer ihren sympathischen Spirit einhaucht. Als Gast spürt man jederzeit an Bord persönlich herzlich willkommen zu sein, statt ein anonymer Gast unter Vielen zu sein.



nickoSPIRIT´s Abmessungen erlauben Reisen in ebenfalls beschaulichere Flussreviere, außerhalb des Mainstreams. Diese notwendigen – geringeren – Abmessungen, sind verantwortlich für eine gewisse Beengtheit an der ein oder anderen Stelle des Schiffes. Hauptsächlich aufgefallen ist mir dies in den optisch ansprechenden, hochwertigen Kabinen: Diese fallen sehr kompakt aus. Aufpassen müssen hochgewachsene Kreuzfahrer: Die Deckhöhen fallen unterdurchschnittlich aus und beispielsweise bei Treppenabgängen muss man auf die Unversehrtheit seines Hauptes Acht geben. Diese „Einschränkungen“ erlauben dafür die Passage unter niedrigen Brücken und eröffnen der SPIRIT spannende Reiseoptionen.
Letztlich überwiegen in meinen Augen durchweg die Pluspunkte. Mit nickoSPIRIT erlebt der Gast ein wunderbares Schiff, dass mit seiner Kompaktheit vorzugsweise auf kleineren Flüssen groß herauskommt.

Werbung: SHIPS@SEA reiste auf Einladung von nicko cruises.
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