Search Icon
Cruiseship.
Stories.
News.
Pics.
MS Riverside Mozart Vista Sundeck
Description: MS Riverside Mozart Vista Sundeck I Date: June 2024 I Copyright: SHIPS@SEA

Riverside Review: „Eine Klasse für sich“ – auf Kreuzfahrt mit MS Riverside Mozart

English Flag Flagge Englisch
Coming soon: English Version.

Alle Aufnahmen der Riverside Mozart findest Du hier.

Die ungarische Hauptstadt empfängt mich bei wolkenlosem Himmel und strahlendem Sonnenschein – beste Vorzeichen für meine fünftägige Frühsommer-Donaukreuzfahrt nach Passau mit Riverside Luxury Cruises.
In der Ankunftshalle des Flughafens wartet bereits ein charmanter Mitarbeiter mit Riverside Schild und sogleich werde ich direkt zum Schiff gefahren. Nicht zu irgendeinem Flussschiff – nein! Es ist mit 23m Breite das breiteste Flusskreuzfahrtschiff Europas, außerdem 120m lang und verfügt über vier traumhaft – weitläufige Decks. Das beeindruckend große Schiff liegt zentral in der Innenstadt an der Freiheitsbrücke Budapests: MS Riverside Mozart wird mein einzigartiges Zuhause auf Zeit sein.

Lediglich 81 Suiten – die kleinste davon misst bereits überdurchschnittliche 20 m² – beherbergen 162 Gäste. Bereits beim ersten Betreten des Schiffes fällt mir diese Großzügigkeit auf, die mich überall an Bord begleitet und die von der hochwertigen, zeitlos-modernen Inneneinrichtung bestens in Szene gesetzt wird.

Schwimmender Suiten-Traum

Nach einer sehr herzlichen Begrüßung an der Gangway durch Hotel Direktor Rajko werde ich zu meiner stilvoll und exklusiv ausgestatteten Suite auf dem Harmony-Deck gebracht.
Das Tagesprogramm liegt auf dem Schreibtisch ebenso bereit, wie der gekühlte Willkommensgruß in Form einer Flasche Sekt nebst einer Schale mit süßen Köstlichkeiten.
Kurz darauf gongt der 24/7 verfügbare Butler an der Suitentür und bringt meinen Koffer herein. Nach meinen Wünschen bestückt er die inkludierte Minibar und erläutert mir zusätzlich die Ausstattungsmerkmale der Suite. Auch für den Kaffee zwischendurch gibt es griffbereit eine Nespresso Maschine – natürlich mit meinen Wunsch-Kapseln: Herrlich!
Dieses Schiff und seine Besatzung begeistern mich bereits nach wenigen Minuten rundherum. Wenig überraschend geht es so hervorragend weiter, denn in meinem „Reich“ ist an alles gedacht: Das große Kingsize-Bett, das sich auch in zwei Einzelbetten verwandeln lässt, ein geräumiger Schrank mit zahllosen Kleiderbügeln und einem Safe, Bademantel, Slipper und und und… Das Sofa mit den vielen Kissen sieht nicht nur gemütlich aus; es ist auch, wie ich sogleich herausfinde. Das Tischchen davor überrascht mich durch die Höhenverstellbarkeit – wirklich praktisch und gut gemacht Riverside.

Auch das Marmorbad ist geräumig und verfügt über vielerlei Abstellflächen, nebst hochwertigen Pflegeprodukten. Es ist bis ins Detail an alles gedacht: Und so sind auch die flauschigen Handtücher mit dem Riverside Seepferdchen bestickt. Gewöhnungsbedürftig ist für mich beim Betreten des Bades, dass sich wie von Geisterhand stets der Toilettendeckel öffnet. Im „Eilfall“ mag dies zwar praktisch sein, im Normalfall brauche ich diese Art von einem „sprechendem WC“ aber eher nicht.
Für alle Landausflüge stehen aufladbare Audioguides bereit und natürlich ist auch an ein Fernglas auf der Suite gedacht, um vom Deck bis weit in das Hinterland der Donau schauen zu können.

Ich schaue mich weiter um und bin am Bug der Mozart auf dem Seahorse-Deck erneut beeindruckt:
Daher mache ich mir erneut klar, dass ich ja tatsächlich immer noch auf einem Flusskreuzfahrtschiff bin. Denn glauben mag man es kaum: So einen großzügigen SPA-Bereich mit Sauna, Pool, Whirlpool und Ruhebereich habe ich auf einem Flussschiff noch nie gesehen. Muss ich überhaupt erwähnen, dass es hier auch einen Friseur, einen Massageraum und einen Fitnessbereich mit modernen Geräten namhafter Hersteller gibt?

Sonne pur – auf ganzer Breite

Das prächtige Wetter zieht mich nun auf das weitläufige Sonnendeck hinauf. Die schönen Holzliegen mit ihren dicken Auflagen gefallen mir sofort – sie sind nämlich super bequem. Obwohl das Traumwetter eigentlich jeden zu einem Sonnenbad einladen müsste, bin ich hier oben fast alleine. Zwischen den verhältnismäßig wenigen Gästen und der Besatzung der Riverside Mozart entsteht daher schnell eine beinahe familiäre Atmosphäre – das erlebt man auf Reisen heutzutage auch nicht mehr überall und ist so schön! Freundlichkeit und gelebte Herzlichkeit allenthalben in allen Gesichtern.

Übrigens sind es hier oben nicht nur die edlen Sonnenliegen, die das Sonnendeck besonders machen. Vielmehr sieht es hier eher aus wie in einem schwimmenden Garten: Zwischen Sesseln, Sitzsäcken und Liegen finden sich große und ansprechende Blumen- und Kräuterbeete, die mit viel Aufwand und Liebe von der Crew gepflegt werden. Nicht selten beobachte ich hier Küchenchef Johannes zwischen den Pflanzen mit der Schere in der Hand. Regelmäßig erntet er hier die kleinen, knackigen Zutaten für das Fine-Dining am Abend. Frischer geht es gewiss nicht.

Die absenkbare Vista Bar, rundet das Angebot an Deck ab. Auf meiner Reise war es auch mehrfach nötig, die Bar unter tiefen Brücken kurzerhand in die Versenkung zu schicken, um sie kurz darauf gleich wieder aus selbiger empor zu zaubern. Die aufmerksamen Kellner sind für alle Getränkewünsche stets mit einem ehrlichen(!) Lächeln zur Stelle und auf zack. Hier habe ich meinen Riverside-Lieblingsplatz gefunden – das ist mir sogleich klar.

360°-understatement

Der erste Abend an Bord beginnt mit einem Sektempfang in der Palm Court Lounge mit Kapitän Bela aus Ungarn. Er steuert „seine“ Mozart seit über 20 Jahren sicher über die Donau und durch die mitunter sehr engen Schleusen, wie er zur Begrüßung stolz erzählt. Durch die anschließende Rettungsübung führt er in bester deutscher und englischer Sprache gleich selbst, während das traumhafte Budapest-Panorama hinter uns langsam kleiner wird.

Aufgrund des traumhaften Wetters hat die findige Crew das abendliche Dinner kurzerhand vom Waterside Restaurant nach draußen auf das Sonnendeck verlegt. Hier wird ein erlesenes Barbecue aufgefahren, dass um dreierlei Vorspeisen, eine Suppe, und einer Auswahl aus Fisch, Surf &Turf, Gemüselasagne, sowie zwei köstlichen Desserts mehr als ergänzt und abgerundet wird. Jeder Teller ist ein Gedicht und umschmeichelt meinen Gaumen.

Das gesamte Küchen- und Serviceteam ist sehr flexibel und verlegt mehr als einmal auf dieser Kreuzfahrt Lunch und Dinner bei schönem Wetter spontan von drinnen nach draußen auf das Vistadeck: So lässt sich die Landschaft doppelt gut genießen – Flussgenuss pur eben mit der gewissen „Riverside-Note“.
Dem hohen Riverside-Standard entsprechend sind alle Tische dekorativ und liebevoll arrangiert und die Gäste werden von dem sehr aufmerksamen, gut geschulten Personal persönlich betreut. Ich genieße es hier oben bei diesem exklusiven und zugleich zwanglosen Dinner die vorbeiziehende Landschaft im Abendrot zu betrachten.

Am späteren Abend findet die Unterhaltung wieder in der Palm-Court Lounge statt. Auf meiner Reise wird unter anderem ein Wiener Walzer Tanzkurs mit den hochkarätigen Solisten des Wiener Opernballetts angeboten. Doch auch kulinarisch gibt es hier „Programm“ bei einer Wein- und Käseverkostung oder der Apfelstrudel Zubereitung nach traditionellem Rezept mit dem Pastry Chef der Mozart. Schließlich kann man den Abend hier gemütlich bei Piano Musik von Entertainer Angel ausklingen lassen.
Wer sein Wissen zu Spirituosen vertiefen möchte, ist gut beraten an der Cove Bar neben dem Palm Court inne zu halten. Hier werden gekonnt Cocktails und Mocktails gemixt und der Barkeeper teilt sein Fachwissen sehr gerne.

Kulinarik & Kultur

Ein neuer Tag mit neuen Genüssen beginnt: Das Buffet am nächsten Morgen im Waterside Restaurant, lässt keinerlei Wünsche offen. Oder etwa doch? Ein Blick in die a´la carte-Speisekarte erfüllt auch diese im Handumdrehen….
Wer wissen möchte, wo die hervorragenden Speisen ihren Ursprung haben, folgt „Chef“ Johannes in die Galley der Mozart. Hier gewährt er mit seinem 13-köpfigen Team bei einer Küchenbesichtigung Einblicke in die kulinarische Riverside DNA.

Alle Speisen werden frisch mit hochwertigen Zutaten saisonal und vielfach von örtlichen Händlern eingekauft und an Bord zubereitet. Brot, Brötchen und auch das Patisserie-Gebäck kommen selbstredend auch aus der schiffseigenen Bäckerei. Die Menüs werden der jeweils bereisten Region angepasst und wechseln entsprechend. Ein Wehrmutstropfen hat die Küchentour schließlich leider für mich: Das Geheimnis der köstlichen Kekse, die uns zur Begrüßung zusammen mit einem Glas Sekt serviert wurden, mag der Chef partout nicht preisgeben…

Die Landausflüge sind durchweg gut organisiert und von hoher Qualität. Sie werden in kleinen Gruppen, oder je nach Buchungslage auch für einzelne Teilnehmer durchgeführt. Besonders hervorzuheben ist der eigene Riversidebus, der vielfach für die Ausflüge eingesetzt wird. Unterwegs muß auch niemand dürsten, da Wasserflaschen entweder zum Mitnehmen am Schiff bereitstehen oder im Bus kostenlos gekühlt angeboten werden.

Zusätzlich wird abends eine kleine Hafeninfo im Palm Court für den Folgetag vorgetragen und an der Rezeption liegen Stadtpläne und weitere Informationen bereit. Riverside ist auch in diesen Belangen rundherum sehr gut vorbereitet. Den bereitgestellten Audioguide finde ich bei den Ausflügen sehr praktisch, da ich auch einige Meter vom Tourguide entfernt, in Ruhe schöne Foto machen kann und trotzdem allen Erklärungen zuhören kann. Top!
Wer lieber individuell und sportlich auf Entdeckungstour gehen mag, für den hat Riverside eine recht große Flotte schiffseigener Fahrräder und E-Bikes zur Verfügung. So kann man beispielsweise ganz entspannt die schöne Donaulandschaft um den von der UNESCO geschützten Wachau-Abschnitt zwischen Krems und Melk erkunden – und das entspannt im eigenen Tempo zwischen hügeligen Weinhängen und trutzigen Burgen oder pittoresken Kirchen.

Abgestrampelt aber glücklich werde ich an Bord persönlich an der Gangway begrüßt: Feuchte Tücher und ein kühles Getränk lassen einen sofort wieder „zurück daheim“ sein. Dazu bietet das Mozart Bistro für die sofortige Stärkung viele kleine Köstlichkeiten zwischen 12Uhr und 18 Uhr an, die einen sogleich und nahezu vollständig die eigenen Batterien wieder aufladen lassen. Welch´herrlich schöne Riverside-Flusswelt!

Und so verwundert es nicht, dass nicht nur die Kulinarik durchweg zu überzeugen vermag. „Fehlgriffe“ hatte ich weder am Buffet, noch bei den servierten Gerichten.
In meiner Suite habe ich mich vom ersten Moment an wohl gefühlt und mich schließlich auch mit meinem Vollautomatik-WC angefreundet…
Insgesamt überzeugt MS Riverside Mozart auf ganzer Linie. Das Schiff ist zwar theoretisch ein „Oldie“ auf dem Fluss, allerdings hat Riverside bei den letzten Renovierungen keinen Euro gespart. Das sieht man sofort und nahezu überall. MS Riverside Mozart präsentiert sich zeitgemäß und in bestem Zustand -Chapeau!

Ich bin begeistert: So müssen Flussreisen sein – Riverside Luxury eben!

Du hast noch mehr Lust auf Riverside Flussgenuss? Hier gehst Du an Bord von MS Riverside Debussy und entdeckst die neueste Schiffsgeneration von Riverside auf den Wasserwegen zwischen Belgien und den Niederlanden. Für den schnellen Überblick gelangst Du hier zu den Aufnahmen der Riverside Debussy.

Werbung: SHIPS@SEA reiste auf Einladung von Riverside Luxury Cruises mit freundlicher Unterstützung der Agentur TN, Hamburg.

BACK
SHIP INFO

JOIN NOW

Ships at Sea Mitmachen UPLOAD YOUR PIX Ships at Sea Mitmachen schließen